Jagd

31. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

.
Ich jage das Wild,
mir selbst unbekannt,
mit Bogen und Schild,
bringt mich an den Rand

von meinem Verstand,
tarnt sich im Versteck,
treibt mich durch das Land,
durch Schlamm und Dreck.

Mal wartet’s am Eck,
und wenn ich schon renne,
ist es wieder weg,
wie sehr ich auch brenne,

es hilft kein Geflenne.
Doch langsam begreife
ich, da ich reife,
streck die Antenne,

lern Stück um Stück,
ich in der Weise
nutze die Reise
als Weg zum Glück.

der traum

11. Dezember 2011 § 6 Kommentare


ein traum
mich zu wecken
mich zu fordern
mich zu führen

ein traum
mich zu ändern
mich zu läutern
mich zu bessern

ein traum
mir den weg zu zeigen
mir das glück zu bringen
mir die augen zu öffnen

ein traum

wüsst ich ihn noch

glück

21. August 2011 § 6 Kommentare

.
trennende entfernung
entfernende trennung

suchende gedanken
gedankliche suche

hoffender trost
tröstende hoffnung

aus der ferne hoffend suchen
nach deinem glück

regen

24. Oktober 2010 § 6 Kommentare

.
tropft und tropft
strömt und strömt
stetig graue fäden

wäscht farben
aus himmel und erde
spült hinfort

mein glück und
die freude aber
bleiben

Zu Besuch

3. Mai 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Zu Besuch

Von dir stamme ich her,
lang schon bin ich
ausgezogen.

Habe gelernt, erobert,
geherrscht und
zerstört.

Nun steh ich wieder
vor deiner Tür,
lässt mich ein, öffnest
deine blauweiten Säle,
die noch immer
dein.

Hier komme ich her,
entfremdet bin ich
dir noch immer nah.

Viele haben dich nie verlassen,
wenige davon sind mir
bekannt.

Oft schon kehrte ich wieder,
habe gelernt, erobert,
geherrscht und
zerstört.

Doch noch,
es ist ein Glück,
bin ich nur dein
Besucher, du weitblaues
Meer.

musik im blut

21. April 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Filippova Olga

Foto: Filippova Olga

es ist der rhythmus
dröhnt treibt
von beat zu beat
von tag zu tag
grooved mich in wellen

schwemmt mich
aus dem hafen
trägt mich zu dir
oder dir
oder mir

tanzt mich
aus tälern
hinauf auf
gipfel des glücks
der übersicht

verschleiert im nebel
des 4vierteltakts

Immer neue Fahrten

18. Januar 2010 § 3 Kommentare

Foto: Dave McAleavy

Weit ist das Meer
unergründlich, unerschöpflich
trägt mich fort
uferlos abenteuersuchend
jage ich wellengleitend
mein Glück
lande an immer neuen Stränden
der Versprechen
blendend weißer Sand
den mein Fuß
beschmutzt.

Von immer neuen Fahrten kehre
ich nach Haus zurück
erwartet von deiner Geborgenheit
deiner Liebe
meinem Wunsch
ich könnte sie
erwidern.

Unbewegt

11. Dezember 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Unbewegt
siehst du das Land,
haltend
nicht mehr deinen Drang.

Vergessen
ist das frühe Band,
liebend
Lied die Mutter sang.

Nun strebst
du in die goldne Ferne
und suchst
ein Glück von welchem sehnend

du träumst
dich in das Licht der Sterne
und hoffst
dich schon im Himmel wähnend.

Heimatlos
bist du verlassen,
dürstend
nach den alten Banden.

Missend
schon die alten Gassen,
unbewegt
in neuen Landen.

Wo bin ich?

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