Dem Himmel so nah

8. September 2015 § 2 Kommentare

Himmelsfeuer_Irfan_640amDem Himmel so nah,
treibt Schweiß in den Nacken,
brennt in den Augen,
eine Last.

pink

24. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

pink

färbst den himmel pink
schickst mir den link

sehe herzen schlagen
will den aufstieg wagen

leben wächst

27. Februar 2013 § 2 Kommentare

leben wächst

leben wächst
in altershöhen himmelwärts
ästelnd in die breite
tästelnd in die weite

verzweigelnd sich mit andern
schmiegend und liebkosend
kämpfend um das licht
schlafen wird es nicht

vorn

7. November 2012 § 4 Kommentare

vorn

leuchten gelb
aberwinzig klein
im angesicht der berge
die wachsen
unter gewolkigen gebirgen
und doch
sie sind es
die vorn stehen

wolkenbett

25. September 2011 § 2 Kommentare

wolkenbett

bette mich in wolken
kuschle mich in träume
alles um mich himmelblau
mit jedem erwachen
wird der sturz tiefer

jahrestakt

29. August 2011 § 2 Kommentare

.
graue stadt

klötze die zum himmel
kriechen im jahres
takt kinderschreie
rütteln am beton
zum einsturz
bringen sie ihn
nicht

gold

3. November 2010 § 3 Kommentare

gold

das gold des himmels liegt
nicht frei es zu erkennen
bedarf eines freien blicks

regen

24. Oktober 2010 § 6 Kommentare

.
tropft und tropft
strömt und strömt
stetig graue fäden

wäscht farben
aus himmel und erde
spült hinfort

mein glück und
die freude aber
bleiben

sinneswandel

21. Dezember 2009 § Ein Kommentar

Foto: Maja Schön

geträumtes weiß
übergeht in wiegend grün
sanft spielend helles blau
schaumgekrönt

stiller rausch der wellen
leise tönt den sand
rufend singt der himmel
schwingenverziert

muschelduftend wasser
blütig weht’s vom land
dünenluftig frische
schleierbeglänzt

farbenspiel lockt mich
meeresklang ruft mich
wohlgeruch zieht mich

doch ich
ziehe behutsam den Fuß
zurück

Unbewegt

11. Dezember 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Unbewegt
siehst du das Land,
haltend
nicht mehr deinen Drang.

Vergessen
ist das frühe Band,
liebend
Lied die Mutter sang.

Nun strebst
du in die goldne Ferne
und suchst
ein Glück von welchem sehnend

du träumst
dich in das Licht der Sterne
und hoffst
dich schon im Himmel wähnend.

Heimatlos
bist du verlassen,
dürstend
nach den alten Banden.

Missend
schon die alten Gassen,
unbewegt
in neuen Landen.

Wo bin ich?

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