Offene Weiten

16. November 2011 § 8 Kommentare

Offene Weiten

Der Bug
dem Meer zugewandt,
der Freiheit
entgegen,
offene Weiten,
freier Wille,
eingepfercht
in die Enge
des Bootes.

Gemälde

7. April 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Foto: AlexanderZam

Foto: AlexanderZam

Male mir ein Bild der Stille,
Ruhe zeichne dort hinein,
denken, schreiben ist mein Wille,
frei von Störung will ich sein.

Die wunderschöne grüne Wiese
bunt betupft im Sonnenlicht,
wo ich gern auf dem Rücken liege,
lausche dann dem Vogelschrei’n.

Der zauberhafte Märchenwald
flimmernd durch der Sonne Strahl,
wo ich gern unter Bäumen wander,
folge dann dem Füchselein.

Das Haupt von diesem hohen Berge,
über Wolken Sonne glänzt,
wo ich gern schaue in die Ferne,
fang den Blick so nicht mehr ein.

Der Schreibtisch vor geschlossnem Fenster,
durch das Glas die Sonne scheint,
wo ich die leeren Blätter sehe
aus dem Kühlschrank lacht der Wein.

Mal mir die Gefängniszelle,
Sonne lässt mich hier allein,
ungetrübt die dunkle Stille,
ohne Störung ist der Wille.

Wo bin ich?

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